Spritkosten sparen durch Tanktourismus
WK | 30. April 2009Die Benzinpreise in Deutschland gelten als relativ hoch. Nicht selten warten Autourlauber mit dem Volltanken bis kurz hinter der deutschen Grenze. Dieses Verhalten entlastet die Urlaubskasse allerdings nicht immer. In einigen Nachbarstaaten kostet der Sprit sogar mehr.
Spritkosten sparen im Urlaub
Es ist durchaus üblich, dass Autourlauber mit einem sich zunehmend leerenden Tank bis kurz hinter die deutsche Grenze fahren, um dann im benachbarten Ausland günstiger vollzutanken. Der Grund dafür liegt in den als zum Teil hoch empfundenen deutschen Benzinpreisen. Durch ein Tanken hinter der Grenze erhofft man sich, günstiger an sein Urlaubsziel zu kommen. Und für den Rückweg hat man vermutlich geplant, noch einmal richtig vollzutanken, bevor es zurück nach Deutschland geht. Geld sparen ist eben auch eine Sache der Planung.
Diese Variante des Tanktourismus muss sich aber nicht immer rentieren. Schließlich kostet das Benzin in vielen europäischen Ländern nicht viel weniger, und vereinzelt sogar mehr, als in Deutschland.
Benzinpreise in Europa
Wie das Mineralölunternehmen Aral Ende März 2009 meldete, würden Autofahrer, die ihre Urlaubsreise genau planen, bares Geld sparen können. In Spanien wäre der Liter Super-Benzin mit 87 Cent besonders günstig.
Allerdings zahle sich der Tanktourismus nicht immer aus. Wie aus der Meldung von Aral hervorgeht, lohnt sich in der Schweiz und Österreich der Tankstopp nur für Benzinfahrzeuge. In Italien, Belgien, Dänemark, Holland oder Norwegen ist Kraftstoff sogar teurer.
Als Grundlage dieses Vergleiches wurden laut Aral die Benzinpreise vom 10. März 2009 herangezogen.

