Sicherheitsfahrzeuge aus Bayern
WK | 23. April 2009Sicherheitsfahrzeuge schützen vor Kugeln und anderen kriminellen Bedrohungen im Straßenverkehr. Den beliebten BMW X5 gibt es inzwischen sogar in einer der höchsten Schutzklassen.
Sonderschutzfahrzeuge
Durch ihre starke Panzerung schützen Sicherheitsfahrzeuge ihre Insassen vor Geschossen. Dabei kann der Schutz je nach Widerstandsklasse des Fahrzeugs unterschiedlich stark ausfallen. Während ein Sonderschutzfahrzeug niedrigerer Widerstandsklasse gerade mal Pistolenkugeln aufhält, können Autos höherer Schutzklassen ihre Insassen sogar vor einem Angriff mit leichteren Kriegswaffen bewahren.
Oftmals werden Sonderschutzfahrzeuge von Sicherheitsbehörden zum Transport wichtiger Personen wie Politiker und Staatsgäste eingesetzt. Ebenso sind Geldtransporter besonders gepanzert.
Auch gefährdete Privatpersonen können durch ein Sicherheitsfahrzeug ihren Schutz verstärken.
BMW X5 Security Plus
Aus dem Freistaat Bayern kommt nun ein Auto der Widerstandsklasse 6 – die Zweithöchste in Deutschland. BMW meldete Mitte April 2009, dass der BMW X5 Security Plus das erste Fahrzeug eines Großserienherstellers wäre, dessen Sicherheitskonzept gezielt auf die Gefahr von Angriffen mit der weltweit am weitesten verbreiteten Handfeuerwaffe AK-47 ausgerichtet ist.
Die Karosserie des X5 Security Plus verfügt laut BMW über einen fugendichten Schutz sowie eine für die Sicherheitsklasse 6 konzipierte Verglasung.
Benzinverbrauch von Sonderschutzfahrzeugen
Es ist nur logisch, dass mit Stahlplatten gepanzerte Fahrzeuge schwerer sind, als gewöhnliche Serienfahrzeuge. Entsprechend höher dürfte grundsätzlich auch der Benzinverbrauch ausfallen – auch wenn dem technisch entgegengewirkt wird.
Obwohl es den Fahrern und Insassen von Sonderschutzfahrzeugen höchstwahrscheinlich in erster Linie um ihre Sicherheit geht, könnte sich eine spritschonende Fahrweise – insofern es die jeweilige Sicherheitslage erlaubt – auf die laufenden Kosten und auch auf die Emissionen auswirken.

